Voll im Trend: Die beliebtesten Ausbildungen
Über 350 Ausbildungsberufe stehen zur Wahl – und von vielen haben Sie vielleicht noch nie etwas gehört. Und was ist eigentlich angesagt? Da ist guter Rat gefragt. Deshalb haben wir die beliebtesten Ausbildungsberufe hier für Sie gesammelt. Weitere Infos finden Sie auch bei der Agentur für Arbeit.
Welcher Beruf passt zu mir?
Sie haben die Berufswahl – hier unsere kleine Auswahl
Vielseitig in jedem Fach: Hotelfachfrau/-mann
Was macht man eigentlich?
Hotelfachleute sorgen dafür, dass es dem Gast ihres Hauses jederzeit gut geht, er sich wohlfühlt und gerne wiederkommt. Probleme sind lediglich dazu da, gelöst zu werden. Egal, ob es dabei um die kaputte Glühbirne, den verlorenen Koffer oder das aktuellste Theaterstück geht – von der Reservierung über Reklamation bis hin zur Reinigung der Etagen kümmern sie sich um alles. Auch um das leibliche Wohl der Gäste: dabei arbeiten sie im Restaurantservice, in der Küche oder an der Bar und beraten Gäste bei der Organisation von Festlichkeiten von der Speisefolge über die Dekoration bis hin zu den Getränken. Aber auch hinter den Kulissen sind sie tätig und sorgen in der Verwaltung und im kaufmännischen Bereich dafür, dass Probleme erst gar nicht entstehen, wie z.B. bei der Buchhaltung, Kostenüberwachung, Preiskalkulation, Dienstplanerstellung oder Lagerhaltung. Zudem verhandeln sie mit Reiseveranstaltern und sind in größeren Häusern auch am Marketing beteiligt. So lernen sie alle Abteilungen eines Hotels, Gasthofes und einer Pension kennen und können später auch in Restaurant und Cafés sowie Diskotheken eine Stelle finden.
Was braucht man?
Im Mittelpunkt steht immer das Wohlbefinden des Gastes. Sorgfalt, Freundlichkeit und Offenheit gegenüber Menschen sind deshalb ebenso gefragt, wie Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten sowie Planungs- und Organisationsfähigkeit. Dazu kommen Ihr gepflegtes Äußeres und Ihre gute Umgangsformen, um das Hotel jederzeit adäquat zu repräsentieren. Aber auch kaufmännisches Denken und mathematisches Verständnis stehen hier mit auf dem Lehrplan.
Welche schulischen Kompetenzen sind hilfreich?
Kommunikation mit dem Gast ist sehr wichtig, deshalb sind Deutschkenntnisse sowie Fremdsprachenkenntnisse, besonders Englischkenntnisse, von großer Bedeutung. Abstraktes und logisches Denken aus der Mathematik hilft Ihnen den Arbeitsalltag zu organisieren und bei der Buchhaltung. Aber auch Kenntnisse in der Datenverarbeitung können Sie bei der Lagerverwaltung, der Angebotserstellung oder Marktbeobachtung zu Ihrem Vorteil nutzen.
Vollbringen Meisterwerke: KFZ-Mechatroniker/-in
Was macht man eigentlich?
Aus zwei macht eins: In diesem Fall verbinden sich Kraftfahrzeugmechanik und -elektronik zur KFZ-Mechatronik. Im Mittelpunkt des neuen Berufsfeldes stehen dabei die Diagnose-, Instandhaltungs-, Aus-, Um- und Nachrüstarbeiten. Dazu gekommen sind: Codieren von Steuergeräten, Anpassung an verknüpfte Fahrzeugsysteme, Kundenkommunikation sowie der Umgang mit dem Internet zur Reparatur- und Informationsrecherche. Kraftfahrzeugmechatroniker arbeiten dabei in unterschiedlichen Schwerpunktbereichen: der Nutzfahrzeug-, Motorrad-, Fahrzeugkommunikations- und Personenkraftwagentechnik. Besonders in der Personenkraftwagentechnik ist sowohl traditionelles Wissen in der Mechanik als auch der neuste Wissenstand in der Elektronik gefragt, denn immer mehr technische Systeme enthalten mechanische und elektronische Komponenten. Zu finden sind die Kraftfahrzeugmechatroniker in Werkstätten mit Kundenverkehr.
Was braucht man?
Kraftfahrzeugtechnik und -elektronik machen Sie neugierig. Ebenso wie Ihnen die präzise Überprüfung von Motoren und Bremsen sowie das Suchen und Finden von Fehler mit Hilfe jeder Menge technischer Geräte kein Kopfzerbrechen, sondern Freude bereitet? Zudem erläutern Sie Menschen gern, was Sie tun und warum die Reparatur notwenig ist. Handwerkliches Geschick für die Montage und systematisches Denken runden Ihr Profil ab.
Welche schulischen Kompetenzen sind hilfreich?
Die komplexe Technik erfordert ein außerordentlich hohes Verständnis für vernetzte Systeme, gelernt aus der Mathematik. Ein gutes physikalisch-technisches Verständnis – insbesondere für Elektronik, Pneumatik und Hydraulik – führt hier zum Erfolg. Ebenso hilfreich für die Anwendung der modernen Computertechnik und deren Auswertung ist das Wissen aus dem Bereich der Datenverarbeitung und Informatik. Zudem helfen Ihnen auch Ihre handwerklichen Stärken aus dem Werk- und Technikunterricht, um bestens auf dieses spannende Berufsfeld vorbereitet zu sein.
Haben immer den Plan: Bürokaufmann/-frau
Was macht man eigentlich?
Um alles, damit die Informations- und Kommunikationsflüsse eines Betriebes, einer Behörde oder eines Verbandes nicht ins Stocken geraten. So übernehmen Bürokaufleute organisatorische und kaufmännisch verwaltende Tätigkeiten in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche. Zahlen und Fakten über Buchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie das Rechnungswesen und der Schriftverkehr müssen immer griffbereit und auf dem neusten Stand sein. Außerdem kümmern sie sich um Steuer- und Versicherungsfragen sowie um Bestands- und Verkaufszahlen. Post, Rechnungen, Zahlungseingänge, Termine sind ihr Spezialgebiet, die sie mit ihrem Organisationstalent und Kenntnissen in moderner Büro- und Kommunikationstechnik meistern. Mit ihrem Sinn für Ordnung prüfen sie in der Lagerwirtschaft die eintreffenden Waren, kontrollieren die Bestände, erarbeiten Statistiken und überwachen die Lagerkosten. Zu ihren Tätigkeiten können auch Aufgaben in Vertrieb, Einkauf und Verkauf gehören. Um ihre vielseitigen Arbeiten effizient erledigen zu können, müssen Bürokaufleute Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme ebenso beherrschen wie Computer, Telefonanlagen und Faxgeräte.
Was braucht man?
Ordnen, ablegen, aktualisieren. Und das alles mit Daten und Zahlen. Ein Hang zu Tabellen sollten Sie schon mitbringen und auch gerne die Lust, alles schriftlich und für jeden verständlich festzuhalten. Dabei sind Selbstständigkeit und Kontaktfreudigkeit ein weiteres Plus, wenn Sie mal wieder zwischen Terminplanung und Kostenrechnung die nächste Sitzung vorbereiten sollen. Gut, dass Sie gerne alles im Griff haben und immer einen kühlen Kopf bewahren.
Welche schulischen Kompetenzen sind hilfreich?
Zahlenjonglieren, systematisches Denken und Planen haben Sie schon im Mathematik- und Wirtschaftsunterricht begeistert. Genauso wie Tabellen, Statistiken und Textverarbeitung in der Datenverarbeitung. Und das alles klappt auch in Englisch – wunderbar!
Überall einsetzbar: Industriekaufmann/-frau
Was macht man eigentlich?
Industriekaufleute sind in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen tätig. Sie steuern betriebswirtschaftliche Abläufe von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice nach Auftragsrealisierung. Sie können dabei sowohl in den kaufmännischen Kernfunktionen Marketing und Vertrieb, Beschaffung und Bevorratung von Materialien, Leistungsabrechnung und Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen als auch in der Verbindung zu anderen Fachabteilungen, kommerziellen Bereichen und Projekten tätig sein. Weitere Einsatzgebiete sind z.B. Außendienst, Export, Logistik, Product Management, Investitionsplanung und -management, Controlling, E-Commerce, Supply Chain Management, Franchising, IT-Bereich, Entwicklung und Organisation. Was für Möglichkeiten!
Was braucht man?
Angebote vergleichen, mit Lieferanten verhandeln und die Warenannahme sowie –lagerung betreuen, ein Blick auf die Zahlen und Sie wissen bescheid. Und auch das Planen, Steuern und Kontrollieren von Prozessen optimieren Sie gerne immer und überall. Aber auch der Kontakt zum Kunden bei der Akquise, Beratung und Betreuung ist Ihnen wichtig, genauso wie ein grundsätzliches Interesse an Daten und Zahlen. Sie kalkulieren alles, auch die Marketingstrategien und den Personaleinsatz: lösungsorientiert und kritikfähig bis das Ergebnis stimmt.
Welche schulischen Kompetenzen sind hilfreich?
Kalkulationen, Preislisten, Rechnungswesen: Das meistern Sie mit links dank Ihres mathematischen Verständnisses und Ihrem Interesse für Wirtschaft. In Sachen Kommunikation helfen Ihnen Deutsch und Englisch weiter. Nicht zwingend, aber von Vorteil: Ihre Erfahrungen in der Datenverarbeitung und Maschinenschreiben, dass spart Ihnen kostbare Zeit, in der Sie weiter planen und optimieren können.
Immer ein gutes Konzept: Veranstaltungskaufmann/-frau
Was macht man eigentlich?
Ausstellungen, Fachkongresse, Rockkonzerte, Messen oder Unternehmenspräsentationen: Zu den Aufgaben von Veranstaltungskaufleuten gehören die Konzeption, Organisation, Durchführung und Nachbereitung unterschiedlichster Veranstaltungen. Dabei entwickeln sie beispielsweise zielgruppengerechte Konzepte, schätzen Veranstaltungsrisiken ein, kalkulieren die Kosten und erstellen Leistungsangebote. Sie beraten und betreuen Kunden vor und während der Veranstaltungen, erstellen Ablauf- und Regiepläne und setzen diese – unter Berücksichtigung veranstaltungstechnischer Anforderungen, Gegebenheiten und Vorschriften – um. In der Nachbereitung führen sie Erfolgskontrollen durch. Zudem beobachten sie das aktuelle Marktgeschehen im Veranstaltungs- und Eventbereich und erarbeiten innovative Marketing- und Werbekonzepte. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich bei Theater- und Konzertveranstaltern, Künstler- oder Eventagenturen oder Veranstaltern von Kongressen, Tagungen und Konferenzen sowie in Messe- und Ausstellungsgesellschaften oder in kommunalen Kulturämtern oder in Büros für Stadtmarketing.
Was braucht man?
Jede Menge gute Ideen und Organisationstalent, denn alle Eventualitäten müssen mit einkalkuliert werden. Da muss auch mal improvisiert werden, damit Sie Ihr Ziel erreichen: eine gelungene Veranstaltung für Ihren Kunden. Deshalb stellen Sie sich den Problemen und lösen Sie schnell und zuverlässig. Und durch Ihre 360 Grad Blick versuchen Sie Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen. Aber auch in kaufmännischen Dingen beweisen Sie Umsicht, genauso wie in der Teamarbeit.
Welche schulischen Kompetenzen sind hilfreich?
Für eine gesicherte Finanzierung der Veranstaltung setzen Sie Ihre Kenntnisse aus Mathematik und Wirtschaft ein. Bei Ihrer Kommunikation mit Kunden, Kollegen und Partner nutzen Sie geschickt Ihre Deutsch- und Englischkenntnisse.
Handarbeit nach Maß: Tischler/-in
Was macht man eigentlich?
Türen, Tische, Treppen: Alles was im Haus aus Holz ist, stellen Tischler in Einzelanfertigung her. Aber auch Laden- und Messeeinrichtungen sind ihr Gebiet. Mit Formgefühl, konstruktivem Verständnis und zeichnerischem Talent erstellen sie aus dem Entwurf unter Einsatz von Werkstoffen, Maschinen und Werkzeugen die vom Kunden in Auftrag gegebenen Produkte. Nach dem Hobeln und Schleifen folgt das Beizen und Bleichen oder Lasieren und Lackieren, damit sich das Holz von seiner besten Seite präsentiert und bereit ist für den letzten Schliff: die Montage vor Ort. Sei es im Rohbau das Fenster oder im bewohnten Haus das Einzelmöbel oder eine komplette Inneneinrichtung – hier sieht der Kunde zum ersten Mal das fertige Produkt. Darüber hinaus können Tischler/innen mit älteren Möbelstücken zu tun haben. Sie reparieren und setzen die "Schätze" wieder in Stand – natürlich unter Beachtung von Bauart und Baustil.
Was braucht man?
Ein ruhiges Händchen auf jeden Fall, denn schon beim präzisen Ausmessen geht es um Maßarbeit. Und auch die Skizzen und Entwürfe bestechen durch eine klare Linienführung. Massivholz, Speerholz oder Spanplatten – Holz ist einer Ihrer Lieblingsbaustoffe und zwischen Staub, Spänen und Schleichmaschinen fühlen Sie sich richtig wohl und nutzen Ihr technisches Verständnis auch an der Kreissäge. Kräftiges Zupacken schreckt Sie nicht ab, auch wenn Sie schwere Holzteile bei der Bearbeitung anheben müssen. Um Präzisionsarbeit wiederum geht es, wenn Sie mit der Hand Schlitze, Löcher oder Vertiefungen ausstemmen und passgenaue Holzverbindungen herstellen. Aber auch das richtige Händchen bei der Akquise, Beratung und Betreuung der Kunden ist maßgeblich und entscheidend für Ihren Erfolg.
Welche schulischen Kompetenzen sind hilfreich?
Werken und Technik waren Ihre Lieblingsfächer, aber auch Physik und Chemie haben Sie fasziniert verfolgt. Und auch systematisches Denken und räumliche Vorstellungskraft waren im Mathematikunterricht Ihr Spezialgebiet, genauso wie das Zeichnen? Dann sollten Sie mit dem Maßnehmen beginnen.
Ab in die Praxis: Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
Was macht man eigentlich?
Zahnarzthelfer/innen sind die ersten Ansprechpartner für Patienten, ob am Telefon oder in den Praxisräumen. Sie sorgen für die Verwaltung und Dokumentation der Patientendaten, vereinbaren die Termine und erledigt den Schriftverkehr mit den Krankenkassen und Laboren. Im Behandlungszimmer bereiten sie die Instrumente und Materialien vor und assistieren bei Untersuchungen. Darüber hinaus können sie selbstständig Patienten über Mundhygiene, Paradontal- und Kariesprophylaxe aufklären. Nach einer Behandlung reinigen sie die Arbeitsflächen und sterilisieren die zahnmedizinischen Instrumente.
Was braucht man?
Verwaltung, Beratung und Handwerk – dafür sollten Sie Planungs- und Organisationsgeschick besitzen und systematisch arbeiten können. Um Patienten gut zu beraten, sind Ihre Überzeugungskraft und Ihr Einfühlungsvermögen gefragt, auch um nervöse oder ängstliche Patienten beruhigen zu können. Eine verständliche und überzeugende Ausdrucksweise ist ebenso wichtig wie ein freundliches und sicheres Auftreten, wenn es um die Beratung von Patienten und ganzen Schulklassen geht. Und natürlich: Immer die Nerven und einen klaren Kopf zu bewahren, auch wenn es mal stressige Situationen gibt.
Welche schulischen Kompetenzen sind hilfreich?
Ein grundsätzliches medizinisches Interesse, das Sie aus der Biologie mitbringen sowie gutes Deutsch in Wort und Schrift helfen Ihnen die Praxis zu meistern und zu schmeißen. Und für die Organisation und Planung der Arbeitsabläufe sind nicht nur Datenverarbeitungskenntnisse, sondern auch mathematische Fähigkeiten auch äußerst praxistauglich.
Technisch einwandfrei: Industriemechaniker/-in
Was macht man eigentlich?
Industriemechaniker sind in der Herstellung von Geräten, Maschinen und Produktionsanlagen beschäftigt. Sie bauen diese entsprechend um oder richten sie ein. Die regelmäßige Überwachung und Optimierung kann ebenso notwendig sein, wie Reparaturarbeiten oder Wartungsarbeiten. Die Wirkungsstätte der Industriemechaniker/innen liegt in allen Bereichen der Wirtschaft, beispielsweise im Maschinen- und Fahrzeugbau, Metallbau, Elektro- oder Textilindustrie sowie der Holz und Papier verarbeitenden Industrie.
Was braucht man?
Für diesen sehr technischen Beruf ist ein Interesse am Umgang mit Maschinen, Anlagen und Geräten der unterschiedlichsten Art erforderlich, genauso wie ein gutes technisches Verständnis. Gekennzeichnet durch eine praktische, körperliche Tätigkeit müssen Sie zudem kraftvoll zupacken können. Dabei steht auch handwerkliches Geschick auf dem Plan, in erster Linie natürlich bei der Montage von Bauteilen. Stressige Situationen sind vorprogrammiert, da häufig unter einem enormen Termindruck gearbeitet wird, weil sonst Produktstillstand droht. Sie bleiben dabei aber cool – und erledigen die Montage oder Reparatur stets mit Sorgfalt.
Welche schulischen Kompetenzen sind hilfreich?
Abläufe erkennen und systematisch vorgehen, dass haben Sie schon in der Mathematik und Informatik gelernt und finden deshalb schnell jeden Fehler und die richtige Lösung. Auch Ihr Wissen aus der Physik hilft Ihnen Maschinen, Geräte und Produktionsanlagen schnell zu durchschauen, während Sie Ihr handwerkliches Geschick aus dem Werken- und Technikunterricht weiter vertiefen können.
Klarer Fall für: Rechtsanwaltsfachangestellte/-r
Was macht man eigentlich?
Der Arbeitsort eines Anwaltsgehilfen liegt in der Regel in der privaten Kanzlei eines Notars oder Rechtsanwaltes. In der Anwaltspraxis fallen abwechslungsreiche Aufgaben an, wie zum Beispiel die Sekretariatsarbeit, die Betreuung der Mandanten, die Führung der Akten, die Buchführung der Kanzlei, das Erstellen des Schriftverkehrs und der Rechnungen sowie die Einhaltung von Fristen und Terminen mit Mandanten, Behörden und Gerichten. So bietet der Beruf tiefe Einblicke in die persönlichen Schicksale der Mandanten und ist gleichzeitig mit einer absoluten Schweigepflicht und Sorgfalt verbunden.
Was braucht man?
Pflicht in diesem bürokratischen und verwaltungsaufwendigen Berufsfeld sind Ihre Zuverlässigkeit und genaue Arbeitsweise. Häufig geht es bei den Mandanten um viel Geld oder das persönliche Schicksal, beispielsweise eine Scheidung, da muss Sorgfalt walten. Pünktlichkeit, Ordentlichkeit aber auch Respekt vor den Mitmenschen gehören mit zum Tagesgeschäft, ebenso wie Ihre Kontaktfreudigkeit, die Sie in jedem Fall mitbringen sollten.
Welche schulischen Kompetenzen sind hilfreich?
Das Managen der vielfältigen Sekretariatsaufgaben kann Ihnen durch Kenntnisse aus der Datenverarbeitung und Wirtschaft erleichtert werden. Aber auch ihr mathematisches Wissen hilft nicht nur bei den Aktenzeichen, sondern auch bei der kanzleiinternen Buchhaltung. Genauso wie Ihre Deutschkenntnisse nicht nur für die Mandatenbetreuung wichtig sind, sondern auch für die gesamten Schriftsätze, Briefe, Urkunden und Aktennotizen von Vorteil sind.

