Volkskrankheit Stress

Stress in der Ausbildung? Klar, ist auch ganz normal, denn die neue Arbeitssituation fordert alles von Ihnen. Jeden Tag lernt man was Neues, muss sich neue Lösungen für immer andere Probleme überlegen. Da kann man auch mal was falsch machen oder mit Kollegen aneinander geraten. Richtig schlimm wird es aber, wenn dazu noch zig Überstunden, ein cholerischer Chef, Mobbing oder sexuelle Belästigung mit ins Spiel kommen. Da ist guter Rat gefragt, damit Sie keinen langfristigen Schaden durch die Arbeit nehmen.

Die immer häufiger auftretenden Krankheitsbilder haben wir für Sie hier gesammelt und natürlich auch jede Menge Tipps, wie man sie einfach vermeiden kann.

Wenn die Arbeit auf den Magen schlägt: Magenkrämpfe und Co.

Stress auf der Arbeit, egal ob physisch oder psychisch, schlägt den meisten Menschen erstmal auf den Magen. Das kann an unregelmäßigen Arbeits- und Essenzeiten liegen, aber auch an der Angst, Fehler zu machen, dem nörgelnden Chef und so weiter. Wenn der Gang zum Betrieb aber nur noch mit Magenkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Sodbrennen verbunden ist, dann kann es sich um eine Magenschleimhautentzündung handeln.

In manchen Fällen hilft da nur noch ein Antibiotikum. In vielen Fällen muss sich einfach die Einstellung zu Job und Leben ändern, damit sich der "nervöse" Magen wieder beruhigen kann. Und das geht über Magentee und Wärmflasche hinaus.

Weniger Alkohol, weniger Nikotin oder weniger Schmerzmittel sind Pflicht. Gesunde Ernährung ebenfalls. Und natürlich der Ursache auf den Grund zu gehen. Eine Therapie eröffnet da ganz neue Erkenntnisse und hilft dabei, wieder den Spaß an der Arbeit zu erkennen. Weitere Informationen finden Sie unter www.gesundheit-heute.de.

Sie erinnern sich an nichts: Konzentrationsschwächen

Mineralwasser für das Meeting organisieren, noch schnell das Angebot rausschicken, den Personalplan weiterleiten, doch dann klingelt das Telefon, flattert die neuste SMS herein oder viel versprechender Kaffeeduft steigt einem in die Nase – manchmal fällt es hin und wieder schwer, sich zu konzentrieren.

Besonders in stressigen Situationen oder bei Überforderung kommt es vor, dass man lieber an andere Dinge denkt und das Wichtigste einfach liegen lässt. Wenn man aber gar nicht mehr zu Ruhe kommt, kann sich daraus auch eine Konzentrationsstörung entwickeln. Dann fällt es schwer, sich auf eine Tätigkeit zu konzentrieren oder man fühlt sich permanent überfordert. Müdigkeit, Tagträumerei und Vergesslichkeit sorgen für nicht nur für Leistungsabfall, sondern auch für stetige Arbeitsunlust und Abgelenktsein. Die häufigsten Ursachen für eine Konzentrationsstörung sind der Mangel an Vitaminen, frischer Luft und Bewegung. Ungelöste Probleme oder emotionale Belastungen können aber auch ein Grund sein.

Also Ärmel hoch und die Probleme oder Streitigkeiten mit Partner oder Freunden lösen und das Leben wieder in Ordnung bringen. Und wenn die Konzentration mal wieder nachlässt: Raus an die frische Luft oder ein Glas kaltes Wasser trinken. Abwechslungsreich ernähren, viel schlafen und körperlich bewegen tun ihr Übriges. Entspannungsübungen wie Yoga, autogenes Training und Atemübungen schaden auch nicht, aber manchmal hilft bei Lärm auch einfach das Schließen des Fensters oder das Kappen des E-Mail-Posteingangs. So wird die Nervosität gesenkt sowie Muskeln und Psyche beruhigt.

Aber auch Konzentrationsübungen helfen, sich schnell im Arbeitsalltag wieder zu fangen. Neben Buchstaben zählen und Bullshit-Bingo finden Sie viele weitere Beispiele unter www.karrierebibel.de.

Feuer und Sparflamme: Burn-out

Der Anfang ist immer gleich: die Arbeit macht keinen Spaß, man kann nicht schlafen, wird kraftlos, unzufrieden, aggressiv, fühlt sich überfordert, blockiert und kraftlos. Der Körper beginnt auf die stummen Schreie der Seele zu antworten. Leider mit absolutem Zeitverzug, denn der Stress ist schon lange vorher im Kopf entstanden. Schade, denn dann ist das Ausgebranntsein mit all seiner Leere und totalen Erschöpfung plötzlich da.

Burn-out kommt fast aus dem Nichts und irgendwie hinten herum. Und trifft vor allem hochmotivierte, engagierte Menschen. Kein Wunder: Denn nur, wer Feuer und Flamme ist, kann ausbrennen. Aber einige Frühwarnzeichen sendet der Körper schon: Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und absolute Erschöpfungszustände, latente Aggressivität und Reizbarkeit sowie Leistungseinbußen und Kreativitätsmangel. Die Folge: der Rückzug von allem und allen.

Was tut man gegen das Ausbrennen?

Erstmal die richtige Diagnose erhalten, denn es kann sich auch um eine Depression handeln und die wird anders behandelt. Stresstest und Therapie finden die Ursachen heraus, die man dann mit Hilfe eines Psychologen aus der Welt schafft.

Vorbeugend kann man sich einfach gar nicht stressen lassen. Arbeit und Freizeit trennen, niemals Arbeit mit nach Hause nehmen und sich nach Feierabend etwas anderem zuwenden. Wer tagsüber schwer körperlich arbeitet, sollte sich deshalb abends und im Urlaub ausruhen. Schreibtischtäter dagegen brauchen in der Freizeit Bewegung. Andere erleben echte Abwechslung vor allem im Kontakt mit anderen. Egal was Sie tun, wichtig ist, dass es Sie auf andere Gedanken bringt. Und reden Sie mit Freunden, Ihrer Familie, über das was Sie beschäftigt oder Ihnen Angst macht. Denn dann lösen sich die meisten Probleme und Sorgenberge schnell in Luft auf.

Weitere Tipps haben wir in unseren Broschüren "Burn-out?" gesünder leben und Fit im Beruf/Psychische Erkrankungen zusammengefasst. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter unserer kostenlosen Servicenummer 0800 222 12 11 gerne zur Verfügung - oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service(at)bkkvorort.de.

Gesundheitsrisiko Büro: Angst und Depressionen

"Sorry, bin im Stress!" Den Satz hat schon jeder gesagt. Denn Stress ist eine Volkskrankheit geworden, die sich immer weiter ausbreitet. Er ist die Hauptursache für psychische Erkrankungen, die auf dem Vormarsch sind, die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts zu werden. Dafür sorgen der steigende Druck im Büro, in der Freizeit, im Sport, im Freundeskreis oder der Technikstress: mit E-Mail, Handy und Networking. Immer verfügbar, immer im Blick, kaum Zeit zum Abschalten. Und das ist das Problem: Stress ist allgegenwärtig, ein Dauerzustand und der hat schwerwiegende Folgen. Unser Körper schlägt Alarm: mit Bluthochdruck, Magenproblemen oder Tinnitus. Und wenn auf diese Spannung keine Entspannung folgt, dann lassen Angstattacken und Depression nicht lange auf sich warten.

Angstattacken werden dabei durch bestimmte Ereignisse, Stress und Überlastung ausgelöst. Die körperlichen Symptome wie Zittern, Herzrasen oder Schwitzen verstärken die Angst noch mehr. Der dadurch ausgelöste Stress verstärkt wiederum das Zittern, der Teufelskreis ist in vollem Gange und führt häufig zu Zwangshandlungen oder Vermeidungsverhalten, die das Arbeiten für lange Zeit stark einschränken oder unmöglich machen.

Endstation: Depression? Auch die kann sich aus einer Angst heraus ergeben. Aber auch Stress und Probleme in der Partnerschaft können depressiv machen. Man spürt nur noch Wut und die Ohnmacht, hadert mit seinem Schicksal und siedelt sich irgendwo zwischen Traurigkeit, Angst, Ohnmacht und Resignation an. Eine Welt bricht zusammen, die Konzentration lässt nach, das Selbstwertgefühl schwindet. Appetitlosigkeit führt zu Gewichtsverlust. Die Lebensenergie sinkt weiter und Treffen mit anderen Menschen werden abgesagt, weil sie einen aussaugen. Dabei ist Reden genau das, was jetzt noch hilft: mit Freunden, Verwandten und einem guten Therapeuten.

Wie Sie einen finden, erfahren Sie bei uns. Rufen Sie uns kostenlos unter 0800 222 12 11 an. Weitere Informationen finden Sie in unserer Broschüre Fit im Beruf – Psychische Krankheiten. Darin finden Sie auch jede Menge Tipps, wie Sie sich vor Erschöpfung und psychischen Erkrankungen schützen können. Die Broschüre können Sie auch einfach per E-Mail bestellen - service(at)bkkvorort.de.

 

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